„Wenn auf eure Veranlassung hin eure Jugend gut ausgebildet ist, wird sie eurer Vaterstadt als Schutz dienen; denn für die Städte sind keine Bollwerke oder Mauern zuverlässigere Schutzwälle als Bürger, die sich durch Bildung, Klugheit und andere gute Eigenschaften auszeichnen.“

Philipp Melanchthon (Gelehrter und Mitstreiter Luthers)

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Berühren, Streicheln, Kuscheln – keine Frage des Alters

Zielgruppe(n)

Fachkraft, Hilfskraft

Ausschreibung

Wir schauen uns gemeinsam an, welche verschiedenen Bedeutungen und welche Auswirkungen Berührungen auf demente Personen haben. Anschließend besprechen wir den Aspekt der erotischen Berührungen. Denn Liebe, Lust und Demenz sind keine zwei getrennten Seiten: auch ältere und Menschen mit Demenz sind keine geschlechtslosen Wesen. Sie haben – wie alle – ein sexuelles Selbstbestimmungsrecht: Sie selbst dürfen entscheiden, ob und mit wem sie ihre Sexualität leben wollen – das Einverständnis der anderen Person natürlich vorausgesetzt.

An Fallbeispielen schauen wir, wie wir mit dem Thema Sexualität im Alter professionell umgehen; welche Möglichkeiten es gibt, Ihre Bewohner / Patienten Bedürfnisse erleben zu lassen und welche Entlastungs- und Schutzräume Sie schaffen können. Weiter besprechen wir auch, welche Tipps Sie Angehörigen geben können, um ebenfalls entspannt mit dem Thema umgehen zu können.

Dozent/-in

  • Herr Ben Neumann, Pflegedienstleiter, Praxisanleiter

Nutzen

Streicheln, massieren und berühren wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Gerade ältere Menschen, die viel allein sind, leiden häufig unter Berührungsmangel. Sie erfahren Berührungen oft lediglich in Form einer Dienstleistung.

Standort

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