„Wenn auf eure Veranlassung hin eure Jugend gut ausgebildet ist, wird sie eurer Vaterstadt als Schutz dienen; denn für die Städte sind keine Bollwerke oder Mauern zuverlässigere Schutzwälle als Bürger, die sich durch Bildung, Klugheit und andere gute Eigenschaften auszeichnen.“

Philipp Melanchthon (Gelehrter und Mitstreiter Luthers)

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Doppeldiagnosen – psychische Erkrankung und Sucht – zwei Helfersysteme vereinen

Zielgruppe(n)

Fachkraft, Hilfskraft, Leitungskraft, Privatperson, Interessierte

Ausschreibung

Beide Störungen sind in der Regel wechselseitig miteinander verwoben, und die Verschlechterung der einen Störung hat Auswirkungen auf die andere. Betroffene sind mit beiden Störungen zugleich behaftet. Durch die Spezialisierung der Behandlungs- und Unterstützungsangebote wird häufig nur eine Störung betrachtet, meist stellt die andere ein Ausschlusskriterium dar, wird nicht ausreichend berücksichtigt. Menschen mit einer Doppeldiagnose werden häufig als Systemsprenger betrachtet.

Die Fragen, die in diesem Seminar praxisnah betrachtet werden, sind:

Wo setzt man die Priorität bei sich gegenseitig verschlechternden Problemen?

Was ist das Ziel - Abstinenz?, Affektstabilisierung?, Psychose Remission? oder Schadensbegrenzung?

Welche Notwendigkeiten ergeben sich, um zwei Helfersysteme aufeinander abzustimmen?

Welche Anpassungen muss jedes Helfersystem für sich tätigen, um dem Betroffenenkreis gerecht zu werden?

Dozent/-in

  • Herrn Olaf Dunse, Heilpädagoge, Systemischer Therapeut/Familientherapeut, Lehrtherapeut, Berater für Therapeuten

Nutzen

Sie erhalten einen Einblick in die Komplexität dieses schwierigen Krankheitsbildes und das Wissen über Handlungsalternativen, die ihnen die Zusammenarbeit mit Betroffenen erleichtern.

Standort

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