„Mögest du von der Natur lernen, nicht das eine vorzuziehen und anderes zu vernachlässigen, sondern die Dinge in ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu schätzen.”

Irischer Segenswunsch

Zurück zur Übersicht

Hochsensibel in der Kita

Zielgruppe(n)

Fachkraft Bereich Krippe, Fachkraft Bereich Kindergarten, Fachkraft Bereich Hort

Ausschreibung

15-20% aller Menschen sind hochsensibel. Ihr Nervensystem nimmt Reize aus der Umwelt sehr intensitv und detailliert wahr und das quasi auf Dauerempfang. Hochsensible Kinder haben besonders feine Antennen, sie fühlen viel, sind empfindsam und empathisch. Sie sind oftmals voller Ideen, kreativ und haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Hochsensible Jungen und Mädchen, sogenannte HSP (high sensitive persons), ermüden schneller in der Kita, weil viele Sinneseindrücke, Geräusche und Gefühle ungefiltert auf sie einprasseln. Das wiederum kann dazu führen, dass einige Kinder sich in sich selbst zurückziehen und nicht sehr aktiv sind, während andere nichts tun, worin sie den Sinn nicht sehen oder anfangen zu schreien und um sich schlagen. Unter Einbeziehung aktuellster Forschungsergebnisse und Fragebögen tauschen wir uns darüber aus, wie wir die kleinen Feinfühler erkennen, ihre Verhaltensweisen verstehen und sie einfühlsam begleiten. Hochsensibiltät ist keine Krankheit, sondern ein Temperamentsmerkmal, das vererbbar ist, und viele Stärken mit sich bringt!

 

- Verknüpfung von Forschung & Praxis: hochsensible Kinder erkennen

- die Eingewöhnung hochsensibler Kinder

- Strategien für den Alltag in der Kita

- Ruhe und Rückzug für Vielfühler

- Rahmenbedingungen und Rituale

- Literatur und Links

Dozent/-in

  • Frau Nadine Voigt, Erziehungswissenschaftlerin, Fach- und Praxisberaterin für Kindertagessätten

Nutzen

Hochsensibilität erkennen und kompetent begleiten

Bildungskonzeption

Schwerpunkt laut Curriculum zur Umsetzung der „Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in M-V" (Stand 2012)

1.5 Frühpädagogische Bildung

Standort

Zurück zur Übersicht