„Mögest du von der Natur lernen, nicht das eine vorzuziehen und anderes zu vernachlässigen, sondern die Dinge in ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu schätzen.”

Irischer Segenswunsch

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Partizipation Teil I – Wie unterstütze ich als Helfer*in die Selbstbestimmung und Mitwirkung der Klienten*innen – theoretische Grundlagen

Zielgruppe(n)

Fachkraft

Ausschreibung

Partizipation wird im Rahmen der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen groß geschrieben. So ist das Ziel, dass die Menschen das höchste Maß an Selbstbestimmung erreichen und an allen gesellschaftlichen Prozessen und vielen Ebenen teilnehmen und mitbestimmen können. Was bedeutet aber teilzunehmen und insbesondere wie ist dies möglich für Menschen mit seelischen Behinderungen / psychischen Erkrankungen? Partizipiert man bereits, wenn man dabei ist oder ist damit viel mehr gemeint wie etwa auch sich einmischen zu können oder mitzureden?

Nach einer ersten bergifflichen Klärung von Partizipation, wird in diesem Seminar das Thema von Machtbeziehungen aufgeworfen – dabei soll es insbesondere um eine Schärfung der Machtbeziehungen im Hilfekontext gehen. Was sind Machbeziehungen und welchen Einfluss haben diese auf die Selbstbestimmung und die Partizipation von Menschen mit psychischen / seelischen Behinderungen / Erkrankungen? Anschließend werden aus der Motivationspsychologie Stratgien herausgestellt, die Menschen dazu bringen, zu handeln, also aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

Ziel des Seminars ist es, zum einen Begriffsschärfungen vorzunehmen und Wissen zum Thema Partizipation, Macht, Motivation und Selbstbestimmung zu vermitteln, aber auch gleichzeitig, das eigene professionelle Handeln zu hinterfragen und Handlungsalternativen zu ermitteln.

Dozent/-in

  • Herrn Karsten Giertz, Landesverband Sozialpsychiatrie M-V e. V.

Nutzen

Theoretische Grundlagen werden erörtert, um eine differenzierte Betrachtung von Beteiligung und Selbstbestimmung vornehmen zu können.

Standort

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