„Mögest du von der Natur lernen, nicht das eine vorzuziehen und anderes zu vernachlässigen, sondern die Dinge in ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu schätzen.”

Irischer Segenswunsch

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Trauma im Alter - Folgen für die Pflege

Zielgruppe(n)

Leitungskraft, Fachkraft

Ausschreibung

Viele traumatisierte Menschen finden Verfrängungs- und Abwehrmechanismen, mit denen sie im Alltag überwiegend unauffällig funktionieren. Jedoch können im Alter und in Pflegefällen die traumatischen Erlebnisse durch unterschiedlichste Umstände (Abhängigkeit, gewaschen werden, Fremdbestimmung, Schmerzen, Trauer, Kalendertage...) getriggert werden. Plötzlich und für die Umgebung unerklärlich, kommt es zu Ängsten oder anderen heftigen Gefühlen und Verhaltensreaktionen.

In diesem eher praxisorientierten Seminar werden vor allem Möglichkeiten (Haltung und Verhalten) thematisiert, mit denen Pflegekräfte tramatisierte alte Patienten gut begleiten können.

 

Wir klären:

- Folgen von Tramata und typische psychische Abwehrmechanismen

- Unterschiede zwischen Ablösern und Verursachern von Gefühlen sowie Reaktionen

- Umgang mit panischen Ängsten und zornigen Angriffen

- Klärung. ob und wie Pflegekräfte das traumatische Ereignis ansprechen sollen

- Erörterung, welche praktischen Umgangsmöglichkeiten im Pflegealltag (z. B. beim Waschen, Essen hortem, nächtlichem Wache halten) hilfreich sein können

 

Fragen und Erfahrungen aus dem eigenen Pflege-Arbeitsalltag sind willkommen.

 

Für diese Veranstaltung erhalten Sie: 8 Fortbildungspunkte (Registrierung beruflich Pflegender)

Dozent/-in

  • Herrn Ingo Westerholt, Diplom-Psychologe, Psychodrama-Therapeut

Nutzen

Erwerben Sie Wissen über die Entstehung und die Folgen traumatischer Erfahrungen. Lernen Sie hilfreiche Haltungen und Verhaltensweisen kennen, um traumatisierte alte Patienten pflegerisch gut zu begleiten.

Standort

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