„Mögest du von der Natur lernen, nicht das eine vorzuziehen und anderes zu vernachlässigen, sondern die Dinge in ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu schätzen.”

Irischer Segenswunsch

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Von der Naturbildung zur Gestaltungkompetenz – Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bildungsalltag

Zielgruppe(n)

Fachkraft Bereich Kindergarten/Hort

Ausschreibung

Entsprechend der Aufforderung des aktuellen UN-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ( BNE ), welches die Stärkung von Kompetenzen im Bereich BNE bei Lehrenden und Multiplikatoren als prioritäres Handlungsfeld nennt, möchten wir in diesem Seminar gemeinsam die Brücke von der Naturerfahrung und der Mensch – Natur – Beziehung zur BNE schlagen.

Naturbildung ist das Zusammenwirken von Naturerfahrung, ökologischem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Letzteres ist ein weltweites Ziel und soll jeden Einzelnen dazu befähigen, aktiv an der Gestaltung nachhaltiger Entwicklung mitzuwirken. Wesentlich hierfür ist die ganzheitliche Verbindung zwischen Mensch und Natur mit ihren vielfältigen Möglichkeiten in, mit, von und durch die Natur zu lernen. Dies kann an Naturthemen wie z.B. Wald besonders anschaulich erfolgen. So werden z.B. im Umgang mit Wald zentrale Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung wie eine nachhaltige Nutzung und gerechte Ressourcenverteilung leicht erkennbar. Ebenso kann die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Natur auf lokaler, regionaler und globaler Ebene veranschaulicht, bewertet und Optionen für ein nachhaltiges Handeln erarbeitet werden. Als Erfahrungsraum und Lernort bietet die Natur ein breites methodisch – didaktisches Potenzial, um Zusammenhänge nachhaltiger Entwicklung und Gerechtigkeitsfragen anhand von Schlüsselthemen wie Biodiversität, Klimawandel oder nachhaltigem Konsum erfahrbar werden zu lassen.

Hierzu setzen wir uns in diesem Seminar zunächst auf kreative Art und Weise mit den Inhalten, Zielen und Erfordernissen einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung sowie der Umsetzung im Kita-Alltag auseinander. Weiterhin gehen wir der Frage nach, wie es gelingen kann, naturpädagogische Projektarbeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu gestalten.

Dozent/-in

  • Frau Maika Hoffmann, Naturpädagogin

Nutzen

- Was steckt hinter der bedeutsamen Abkürzung „BNE“?

- Welche Erfordernisse gehen mit einer BNE im Bildungsalltag einher?

- Wie kann die Brücke von Alltagsthemen, insbesondere naturpädagogischen Themen wie Artenvielfalt, Konsum und Ernährung zu globale

Bildungskonzeption

Schwerpunkt laut Curriculum zur Umsetzung der „Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in M-V" (Stand 2012)

2.2 Verknüpfung der Bildungs- und Erziehungsbereiche als Grundlage des ganzheitlichen Lernens

Standort

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